Wenn Feedback zeigt, dass Entwicklung stattfindet
Ein Blick in die Evaluation des SCA-Moduls 2
Am Ende eines Moduls bleibt oft mehr als ein gutes Gefühl.
Es bleibt die Frage: Hat sich etwas bewegt?
Nicht im Seminarraum – sondern im Denken, im Handeln, im Alltag.
Der Evaluationsbogen zum SCA 2025 – Modul 2 gibt darauf eine klare Antwort
.
Hohe Zustimmung – aber nicht oberflächlich
Die Rückmeldungen zur Veranstaltung sind eindeutig positiv.
Teilnehmende bewerten nicht nur, dass ihnen das Modul gefallen hat, sondern vor allem, dass es für ihre Arbeit äußerst nützlich ist und einen starken Bezug zur eigenen Praxis hatte.
Besonders auffällig: Viele geben an, dass sie nach dem Modul weiter an sich arbeiten möchten.
Das ist kein Selbstläufer – und kein Automatismus. Es zeigt, dass Inhalte nicht konsumiert, sondern innerlich angestoßen wurden.
Kompetenz, Klarheit und echte Einbindung
Die Rolle der Trainerin bzw. des Trainers wird im Feedback sehr klar beschrieben:
verständlich erklärt, fachlich sicher, präsent – und vor allem nah an den Teilnehmenden.
Mehrfach wird betont, dass:
Inhalte gut nachvollziehbar waren
aktiv eingebunden wurde
eine produktive, konzentrierte Arbeitsatmosphäre entstanden ist
individuell auf Bedürfnisse eingegangen wurde
Solche Rückmeldungen zeigen, dass Lernen hier nicht frontal passiert, sondern im Dialog.
Was wirklich mitgenommen wird
Besonders wertvoll sind die offenen Antworten zur Frage, welche Techniken künftig in der Praxis angewendet werden sollen.
Hier zeigt sich die Vielfalt – und gleichzeitig ein gemeinsamer Kern.
Genannt werden unter anderem:
die FF-Methode mit klarer Ziel- und Verantwortungsübertragung
bewussteres Delegieren von Entscheidungen an Mitarbeitende
Coaching-Haltungen wie „Yes-Sets“, Kontextarbeit und Hypothesenbildung
tieferes Nachfragen, Perspektivwechsel und strukturierte Reflexion
Eine Antwort bringt es auf den Punkt: „Am besten alle.“
Das ist kein Überschwang – sondern Ausdruck davon, dass die Inhalte als zusammenhängendes System verstanden wurden.
Atmosphäre zählt – mehr als man denkt
Auf die Frage, was besonders gut gefallen hat, tauchen immer wieder ähnliche Begriffe auf:
Zusammenarbeit in der Gruppe, Offenheit, Austausch, Praxisbezug.
Das klingt unspektakulär – ist aber entscheidend.
Denn Führung und Selbstreflexion brauchen einen Raum, in dem man nicht funktionieren muss, sondern denken darf.
Das Feedback zeigt: Dieser Raum war da.
Verbesserung? Ja – und genau deshalb wertvoll
Auch die kritischen Stimmen sind ehrlich und hilfreich.
Sie lauten nicht „zu wenig Inhalt“, sondern eher:
mehr Zeit, mehr Tiefe, noch mehr Übung.
Einige wünschen sich, den zeitlichen Rahmen weiter auszuschöpfen oder bestimmte Inhalte zu vertiefen.
Für uns ist das kein Makel, sondern ein starkes Signal:
Die Auseinandersetzung war relevant genug, um mehr davon zu wollen.
Fazit: Wirkung zeigt sich nach dem Modul
Dieser Evaluationsbogen erzählt keine Erfolgsgeschichte im klassischen Sinn.
Er erzählt von Menschen, die sich ernsthaft mit ihrer Rolle auseinandergesetzt haben –
und etwas davon mitnehmen wollen in ihren Alltag.
Wenn Teilnehmende sagen, dass sie ihre Erfahrungen aus der Veranstaltung anwenden werden,
dann ist das die beste Bestätigung für die Arbeit im SCA-Modul 2.
Nicht, weil alles perfekt war.
Sondern weil Entwicklung angestoßen wurde.